Namibia Tour 2012

Tag 1
Unser Abenteuer in Namibia beginnt in Windhoek, besser gesagt am International Airport Hosea Kutaka, wo wir am 09.09. morgens landen.
Windhoek empfängt uns mit strahlend blauem Himmel und angenehmen 25 Grad.
Die Hauptstadt Namibias gilt als die sauberste Afrikas und viele Gebäude sowie Straßennamen erinnern uns an die deutsche Kolonialzeit.


Bei einem kleinen Stadtbummel erkunden wir den historischen Kern mit Reiterdenkmal, Tintenpalast, Christuskirche und der Alten Feste.

Die Christuskirche öffnet ihre Pforte jeden Sonntag um 10.00 Uhr zum deutschen Gottesdienst , wir entschließen uns lieber zu einem ausgiebigen Frühstück.

Am Abend lädt uns Seabridge  zum Welcome Dinner ins mondäne Kalahari Sands ein, wo wir auch die erste Nacht verbringen.

Tag 2

Heute heißt es früh aufstehen, die Wohnmobile der Bobo Camper-Station stehen für uns bereit und nach gründlicher  Einweisung gehts auch schon los.
Wir steuern einen Campingplatz zu Füßen des Waterberg Plateaus an. Die ca. 300 km lassen sich bei dem minimalen Verkehrsaufgebot im dünn besiedelten Namibia  gut bewältigen und die Womo’s bestehen ihren ersten Test auf einem kurzen Stück Gravelroad.
Elke hat heute Geburtstag und so gibt es zum Briefing eine Geburtstagsrunde mit süd-afrikanischem Wein. Ein grandioser Sternenhimmel beendet diesen ersten aufregenden Fahrtag.

Noch sehen unsere Camper sauber aus!

Der “ Berufsverkehr “ hält sich wie immer in Grenzen . Das erste Briefing .

Tag 3
Am frühen Morgen macht die Gruppe eine kleine Wanderrung zum deutschen Soldatenfriedhof. Hier liegen die Soldaten der deutschen Schutztruppe, die in der berühmten (nicht rühmlichen) Schlacht am Waterberg im Kampf gegen die Hereros gefallen sind. Ein mystischer Ort, der uns in uns kehren lässt.
Beim Früshtück vor dem Womo ist Vorsicht angesagt, Paviane treten in Gangs auf und fordern ihren Anteil.

Zufriedene Gesichter bei Klaus und Ursula. Nachdem ihr Womo gestern „streikte“ bekamen sie heute Morgen prompt ein neues Fahrzeug. Nun müssen sie nur noch umpacken.

Die Fahrt führt uns heute nach Tsumeb, einer Minenstadt, die wiedererwartend sehr grün ist. Grüne Hecken , blühende Jacarandabäume säumen die Straßen.

Wir genießen den tollen Platz und den Pool in XXL .

Das Cultural Village zeigt uns die unterschiedlichen Lebensformen der Völker Namibias .

Manuela inspiziert das Haus der Hauptfrau .

Abends genießen wir das Dinner auf der Terrasse des altehrwürdigen Minenhotels.

Im Lokal läuft live auf ARD das Fußballspiel Österreich – Deutschland , 1 : 2 , zufrieden können wir ins Bett gehen .

Tag 4

Am nächsten Morgen besuchen wir das TSUMEB MUSEUM .

Parkplätze davor – kein Problem .

Das liebevoll und in privater Hand geführte Museum über die deutsche Kolonialzeit und die Minenstadt begeistert und für Jürgen wird ein Kindheitstraum wahr.

Hier unsere Gruppe beim Briefung bevor es in den Etosha geht.

3 Tage  Etosha

Im Etosha Nationalpark verbringen wir drei Tage, gefüllt mit Pirschfahrt, Pirschfahrt, Pirschfahrt … und natürlich Camping pur mit abendlichen Besuchen an den Wasserlöchern , immer auf der Suche nach den schönsten Tieraufnahmen und wir werden belohnt. Im folgenden unsere Impressionen und Fotos der Tourteilnehmer;

und hier der Übeltäter..

Zum Briefing kommt wohl heute keiner, verlassen sitzt der Reiseleiter in der Etosha – Salzpfanne.

Wir hoffen das beste für die Piepmätze…

Der Toco begleitet uns überall.

ebenso der Glanzstar.

Mach mich ja nicht naß !     Sprach der Strauß.

Die Ships unserer Kameras sind voll mit Tieraufnahmen, aber das würde hier wohl den Rahmen sprengen.

Tag 7

Heute verlassen wir den Etosha Park und der Abschied vom „Reich der wilden Tiere“ fällt schwer.   Der Weg führt uns heute nach Kamanjab. Wir planen einen Besuch der Himba , einem Normaden- Volk Namibias, die bis heute in ihrer traditioneller Weise leben.

Unterwegs machen wir Halt in Outjo, perfekt für eine Kaffeepause

oder hättet ihr das hier vermutet ?

Kamanjab besteht aus einer Tankstelle , einem Dorfladen , fünf Spitzbuben und einem Dorfpolizisten. Um so überraschter sind wir über den schönen Campingplatz Oppi Koppi. Am nächsten Morgen machen wir uns schon früh auf den Weg zur Gelbingen Farm, die Himbas erwarten uns.

Tag 8 und 9

Hier wird gerade das typische Ganzkörper- Make Up aus Ocker und Ziegenfett hergestellt. Ein Schutz vor Sonne und Insekten !

Auf Handys wollen aber auch die Himbas nicht verzichten. Zum aufladen  wird moderne Solartechnik benutzt.

Auch unsere Kameras erwecken gesteigertes Interresse.

Wie immer halten sich die Männer vornehm zurück, wenn es um so wichtige Sachen wie Schmuck und Kunsthandwerk geht.

Wer nascht denn hier aus fremden Töpfen ?

Der Besuch bei diesen lieben Menschen hat uns bewegt ! Wir wären gerne noch geblieben, doch die Karavane zieht weiter Richtung Omaruru, wo wir zwei Tage verbringen.

Die Winzerfamilie Weder bietet uns einen Stellplatz auf ihrem Grundstück an und läßt uns teilhaben an dem Alltag einer Südwesterfamilie.

Zum Dinner wurde Zebrasalami, Kuduschnitzel und Oryxschinken serviert- es schmeckte uns alles !

Tag 10

Bevor es wieder auf die Piste geht, noch schnell ein Abstecher zu Paul Goldbach , einem nicht nur in Namibia bekannten Holzschnitzer.

SWAKOPMUND !

Sonne , Sand und Meer !

na ja, Sonne ist ein bischen geschwindelt.

Heimisches Gefühl kommt auf   ; deutsche Bäcker, Cafes, Straßennamen, ein Brauhaus mit Eisbein und Erdinger Weißbier …sind wir wirklich in Afrika ?

Tag 11

Unsere Gruppe unternimmt heute morgen eine Wüstentour in die Namib.  Das Motto :   “ Die Wüste lebt “ Tommy , ein exzelenter Kenner der Wüste und der Tiere , die in ihr leben, spürt an Hand von uns nicht sichtbaren Spuren Chamäleons , Eidechsen, Schlangen und Spinnen im heißen Wüstensand auf.

Ein Ohrschmuck der besonderen Art.

Als Reiseleiter haben wir andere Verpflichtungen , Jürgens Seesack ist zerrissen . Also ab damit zum Schneider ;

Die gute alte Singer Nähmaschine, Qualität setzt sich eben durch.

Tag 12

Klaus Dieter und Gisela erkunden heute das Cape Cross. Hier lebt eine der größten Robbenkolonien der Welt, mit ca 100000 Tieren. Andere entschließen sich zu einer Quadbiketour in den Dünen der Namib.

Manuela und Jörg an ihrem 6. Hochzeitstag, alles Gute !

Tag 13

Weiter geht die Tour in Richtung Namik Naukluft Park. Unser Etappenziel heißt heute Solitär. Auf dem Weg durchkreuzen wir den Kuisib Canyon, befahren den Gaub Pass und passieren den Wendekreis des Steinbock.

Zwischenstop am Vogelfederberg, einem riesigen Monoliten. Und natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, in zu „bekraxeln“. Belohnt werden wir mit einer herrlichen Aussicht .

Solitaire ist ein Rest Camp der rustikalen Art.

Der Empfang ist hier besonders charmant .

Wie immer ein gepflegter Pool.

Abends erwarten wir einen grandiosen Sonnenuntergang.

…und tatsächlich !

Auf dem ersten längeren Stück Gravelroad hat uns Rian , der Mechaniker von BoBo- Campers begleitet. Er läßt es sich nicht nehmen , für uns Millipap mit Soße zu kochen und zu grillen. Es war vorzüglich , DANKE Rian!!!

Tag 14

Bevor es ins Sossusvlei geht, heißt es noch mal volltanken. Das gilt auch für diesen Leichthubschrauber, der sich brav hinten anstellt .

Sesriem. Der heutige Stellplatz ist wirklich der Hammer !

Selbst die Webervögel fühlen sich gut aufgehoben.

Ein Teil der Gruppe begibt sich heute auf Flugsafari über die Dünen der Namib.

aus der Luft;

Ein lieben Gruß an unsere Familien und Freunde daheim !

Tag 15

Noch im Morgengrauen starten wir zur Düne 45 und ins Sossusvlei.

Die höchsten Sanddünen der Welt hindern uns nicht an einem Aufstieg.

Weiter geht die Reise nach Duwisib, ein Schloß ,daß so gar nicht in die Landschaft passen will.

Abends essen wir in der Schmiede des deutschstämmigen  Farmers , der für uns am morgen noch ein Springbock schoss. Er erzählt von seinem Leben in Namibia und ein stimmungsvoller Abend neigt sich dem Ende.

Tag 16

Am nächsten Tag fahren wir früh in Richtung Klein Aus Vista, auf staubiger Gravelroad , aber atemberaubender Landschaft. Unser Stellplatz ist umgeben von Felsen, die im abendlichen Sonnenuntergang zu glühen scheinen.

Tag 17

Wieder auf Teerstraße angelangt rollen unsere Womos Richtung Lüderitz. Unterwegs machen wir einen Abstecher in Kolmannskuppe, einer verlassenen Geisterstadt, die zu Zeiten des Diamantenrausches entstand.

Äußerlich haben Sand und Wind längst Besitz über die Häuser genommen. Doch innen sieht und spürt man noch viel von der einstigen Herrlichkeit.

Turnhalle, Theatersaal, Krankenhaus – an nichts hat es gefehlt. Heute erfreuen sich die Besucher an einem schönen Cafe.

Der Diaz Point ! Ein Kreuz zeugt heute von dem Ort , wo 1488 Diaz auf der Suche nach Trinkwasser mit seinem Schiff anlandete.

Nicht jedes Schiff erreicht hier die rettende Küste.

Der Leuchtturm hat sogar ein Solaranlage .

Das Wahrzeichen von Lüderitz, die Felsenkirche, erstrahlt in neuem Glanz. Und auch hier finden wir wieder viele Zeugnisse der deutschen Vergangenheit.

Unser Stellplatz auf Shark Island – fantastisch !

Noch immer wird in Lüderitz nach Diamanten gesucht.

Kai ist vom Diamantenrausch angesteckt.

Tag 18

Zurück in wärmere Gefilde peilen wir heute den Fish River Canyon an. Zwischenstop in Seeheim. Ein Ort, der nur aus einer alten Bahnstation besteht, und heute eine urige Kneipe beherbergt.

Und wieder Schotterpiste !

Eine Oase tut sich auf. Das Canyon Roadhouse.

Hier findet jeder seine Glückseligkeit.

Die Damen im erfrischenden Pool. Und die Herren im Restaurant ala Westernstyle mit jeder Menge Oldtimer und einer Werkstatt , wo nicht mal der Pin Up Kalender fehlt.

Tag 19

Der Fish River Canyon mit gigantischen Ausmaßen , läßt gewaltige Naturkräfte erahnen, welche ihn in Millionen Jahren geschaffen haben.

On the road again, Köcherbaumwald heißt unser Ziel.

Marlene und Peter haben Probleme mit ihrem Kühler und bleiben mit ihrem Wohnmobil in der Wüste liegen. Der gerufene Abschleppdienst “ Rassi s Breakdown Service“ ist schon nach 30 Minuten zur Stelle. Schneller hätte der ADAC es auch nicht geschaft.

Über Nacht wird vom 650 km entfernten Windhoek ein neuer Kühler herbeigeschafft und am nächsten Morgen können Marlene und Peter wie geplant weiter fahren. Danke an BoBo Campers, die das organisiert haben.

Beim Farmer Nolte erleben wir eine Gepard Fütterung, ganz Mutige dürfen ihn auch streicheln. ( natürlich den Gepard )

Die Köcherbäume sind eigentlich keine Bäume, sondern gehören zu den Aloen. Besonders schön wirken sie im Abendlicht.

Tag 20

Einen letzten schönen Campingplatz erleben wir in Rehoboth, an einem Stausee. Viele Namibier verbringen hier ihre Ferien und Wochenenden um zu Angeln , Jetski zu fahren oder einfach nur zu campen.

Langsam heißt es Abschied nehmen und am Abend sitzen wir noch einmal gemütlich beim „Reste“ trinken zusammen.

Tag 20

Heute fahren wir nur noch ein kurzes Stück nach Windhoek, wo wir gen Mittag unsere Wohnmobile abgeben .

Rian bereitet uns ein Abschiedsmahl, einen Potjie, einen typisch afrikanischen Eintopf auf dem Grillfeuer mit Lamm oder Huhn.

Noch einmal die afrikanische Sonne genießen !

Hier , wo unsere Reise begann endet sie auch. Kati und York sagen Danke ! Ihr habt Euch tapfer geschlagen und wir hatten viel Spaß mit Euch.

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